Deutschland hat mich wieder   Leave a comment

Der Urlaub in China war schön und erlebnisreich, aber ich bin dennoch glücklich wieder zuhause zu sein. Heute morgen fuhr ich so über die recht leere Landstraße und wurde regelrecht von dem Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Landstrich überwältigt. Hier bin ich daheim, hier fühle ich mich sicher und geborgen, hier ist mein spirituelles Zuhause.

In China war alles so laut,schrill, hektisch und vor allem.. überfüllt! Nein, ich könnte mir nicht vorstellen in einem von dutzenden nebeneinanderstehenden Hochhäusern zu leben, zusammen mit mehreren hundert anderer Mitbewohner. Meist ohne eigenes WC und öfter auch mal ohne Küche. Diese Menschen-Massenhaltungs-Siedlungen lassen mir eine gruselige Gänsehaut über den Rücken laufen. Städte mit 8 Millionen Einwohnern werden dort als Kleinstädte (!!!) bezeichnet.

Aber natürlich gab es für mich als Tourist trotzdem jede Menge Fotomotive. Disneyland in Lebensgröße. Man muß nur beachten die Augen nicht allzu lange auf einem Ort verweilen zu lassen. Ansonsten fällt einem der krasse Widerspruch zwischen High-Tec und Armut sehr ins Auge. Ärmlichste Verhältnisse gleich neben verschwenderisch greller Neonwerbung. Eingefallene ältere Bettler zwischen chick gekleideten Designerjugendlichen.

Mit am meisten haben mich die aggressiv-freundlichen fliegenden Händler genervt die an jeder Ecke und jedem Ende im Dutzend irgendwelche billige Ramschartikel zu völlig überteuerten Preisen loswerden wollten. Da nützt es auch nichts, dass man mit hartnäckigem Verhandeln durch Gesten und Bruchstücke der englischen Sprache den Preis meist um 80 bis 90 Prozent runterhandeln kann. Das ständige Angesprochenwerden ging mir schon nach kurzer Zeit auf den Zeiger.

Zumindest an den Touristenattraktionen fehlt religiöse Kultur und Spiritualität. An einem besichtigten Tempel knieten und beteten zwar zwischen Strömen von gaffenden Besuchern ein paar Einheimische, aber konzentrierte Einkehr sieht für mich anders aus. Es schiehn nur noch ein automatisches Ritual zu sein. Ich war manchmal nicht sicher, ob hier nur Showtime für die Touristen gemacht wird. Selbst unser chinesischer Reiseleiter, ansonsten ein sehr sympathischer Zeitgenosse, tat jegliche alte Erzählung oder religiöse Überlieferung als „Aberglauben“ ab. Ich habe das Land in den zwei Wochen als hektisch und oberflächlich erlebt. In einem abgelegenen Kloster mag es (hoffentlich) anders aussehen.

Um nicht ganz den Eindruck zu erwecken, der Urlaub hätte sich gar nicht gelohnt: Selbstverständlich gibt es jede Menge zum Staunen. Der Yangtze war ein Erlebnis für Auge und Seele, obwohl ich mir jederzeit bewußt war welche Vergewaltigung der Natur mit dem Staudamm einherging. Shanghai und Beijing durchaus sehenswert – sofern man schrille Mega-Großstädte mag  – und die Teracottaarmee einfach überwältigend.

Ich werde mich jetzt an die mühselige Aufgabe machen, über 2000 Bilder der Digicam nach Topbildern zu sichten und daraus ein ansprechendes Fotobuch zu gestalten. Wenn ich Lust und Zeit habe, dann stelle ich auf Picasa mal eine handvoll Bilder zur Verfügung.

Veröffentlicht 23/08/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Artikel, Asentreu, Midgard

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Wie schreibt man eine Rezension?   Leave a comment

Aus der Idee heraus meine Buchanalysen hier im Blog systematisch aufzubauen wollte ich mir mal „kurz“ ein paar Infos holen. Denkste! Ich mußte feststellen, daß ich erst nach einigem Ausprobieren von Suchbegriffen einigermaßen brauchbare Ergebnisse bekam. 

Die meisten Privatleute die Unterhaltungsliteratur kommentieren, verstehen unter eine Rezension scheinbar nur eine erweiterte Wiedergabe des Handlungsablaufes oder noch schlimmer, lediglich das Abtippen des Klapptextes mit zwei halben Sätzen der eigenen Meinung. Bei einer Rezension geht es jedoch, im Gegensatz zum immer positiv formulierten Verlagstext, auch darum eventuell negative Seiten eines Buches zu erwähnen.

Selbstverständlich kommt dabei immer nur die persönliche Meinung des Rezensenten zum Tragen. Eine universell gültige Bewertung der sich jeder anzuschließen hat ist utopisch. Jede Beschreibung ist gewollt subjektiv, das geht rein logisch auch nicht anders. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Ich habe auch nicht vor, aus jedem Belletristikbuch eine wissenschaftliche Abhandlung zu machen, da ginge mir der Spaß verloren. Mit System gegliedert darf es aber schon sein und so habe ich nachfolgend vereinfacht die Elemente einer gekonnten Rezension aufgeführt.

- Titel und ggf. Untertitel Autor
- Verlag
- ISBN
- Optische Gestaltung des Buches
- Beurteilende Inhaltsangabe (Handlung, Protagonisten, Orte)
- Fazit als kurz begründete abschließende Stellungnahme
- Stichworte (Zielgruppe, Genre)

Beim Handlungsfaden kann ich nichts versprechen. Es gibt dazu meist im Internet über den Weg von Suchmaschinen problemlos ausführliche Beschreibungen anderer Leser die über die Eingabe eines Buchtitels mit AutorIn zu finden sind. Ich gehe mal von mir aus und behaupte, daß der geneigte Leser sich nicht mit der Darstellung eines Buches auf nur einer Webseite begnügen wird.

Wer sich weiter für das Thema interessiert sollte in einer Suchmaschine die Begriffe „wie schreibt rezension“ eingeben. Du Ergebnisse beziehen sich allerdings eher auf wissenschaftliche Werke. Ach und übrigens, es heißt nicht Rezession, was sich in dem Zusammenhang als Begriff fälschlicherweise auch oft findet.

Veröffentlicht 24/03/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Buch, Midgard

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Die Vampirloge Condannato   Leave a comment

Autoren: Sandra Henke & Kerstin Dirks
Verlag: Plaisir d’Amour
ISBN 978-3-938281-55-0

Die Autoren verstehen es weitgehendst leider nicht das Kribbeln von Gefahr und Begierde zu wecken bevor eine der zahllosen Sexszenen eingeworfen werden. Die Vampire sind ständig am vögeln, was die einzelnen Szenen kein Abenteuer mehr sein läßt sondern je nur eine von vielen ähnlichen häufigen Sequenzen. Nur einzelne Abschnitte mit dem sadistischen Dorian Everheard im ersten Roman und dem undurchschaubaren John Doe im dritten Teil vermitteln das was der Einband des Sammelwerkes verspricht: düstere, gefährliche Hintergrunderotik. Zudem gingen mir die ständig wiederkehrenden ausgiebigen Beschreibungen von Geschlechtsteilen auf den Zeiger, die spätestens im zweiten Roman eher an vorgefertigte Textteile erinnerten.

Fazit: Chance für eine gelungene Vampirserie um die Loge Condannato vertan! Zu penetrant eingestreute, teils platte, Sexszenen gepaart mit einem stark in den Hintergrund gedrängten Handlungsfaden. Erotik deutet eigentlich nur an und überläßt den Leser auch ein wenig seiner eigenen Fantasie, was dieser Dreiteiler nicht vermitteln kann.

Die Charaktere werden in den unmöglichsten Situationen, meist ohne sich länger als ein paar Atemzüge vorher begegnet zu sein, schamlos intim miteinander. Das sorgt dafür, daß die Szenen bedauerlich grob aneinandergereit wirken und in jedem Moment klar ist das man sich in einer Geschichte befindet. Das „versinken“ in die Vampirwelt und Hineinversetzen in deren Charaktere ist mir nur ganz selten gelungen. Durch die Oberflächlichkeit war der Lesefluß jedoch problemlos.

Die Dominanz und die teilweise sadistische anmutende Ader der, vorwiegend männlichen, Vampire hat durchaus seinen Reiz wenn man auf sowas steht. Wenn jetzt noch ein wenig mehr düsterer Erotik dazukommen würde statt der ständigen Sexszenen dann wäre es ein kurzweiliger Dreiteiler gewesen der nach mehr schreit. So bleibt die Story leider zu stark hinter dem darin schlummernden Potential einer prikelnden, vielschichtigen Vampirgesellschaft zurück.

Die Einzelbeschreibung der drei Bücher „Begierde des Blutes“, „Zähmung des Blutes“ und „Rebellion des Blutes“ spare ich mir jetzt, die könnt Ihr beispielsweise bei Amazon nachschlagen. Ansatzpunkte für Fortsetzung oder Zwischengeschichten gäbe es mehr als genug. Wenn das jemand schreiben würde der wirklich Erotik mit ins Spiel bringt dann würde ich durchaus mal probelesen. Der gedankliche Grundriß in dem sich alles bewegt ist nämlich trotz allem sehr reizvoll.

Veröffentlicht 10/03/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Buch, Midgard

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Wir und die Vandalen in Karlsruhe   Leave a comment

Am 04.02.2010 war der Stammtisch Ziuewa auswärts im Landesmuseum Karlsruhe zur großen Sonderausstellung „Das Königreich der Vandalen“.

Ich hatte zuvor schon beim Museum per E-Mail angefragt, ob es denn möglich wäre für einen kleinen Ausstellungsbericht im Ringhorn zumindest zwei oder drei Fotos zu machen. Die Pressereferentin sagte mir eine Sondergenehmigung zu „weil ich so freundlich angefragt habe“. Vor Ort gestaltete sich das allerdings etwas chaotisch da man weder an der Kasse noch beim Sicherheitspersonal informiert war. Zu guter letzt raste ich dann doch ziemlich überstürzt mit Foto und einem sehr netten Sicherheitsmann an meiner Seite durch die Ausstellung um meine Bilder zu machen. Wieder am draußen am Eingang stieß ich auf meine Stammtischler, die meine Schwester schon in Empfang genommen hatte. Nach einem Rundgang durch den Musemsshop konnte dann der gelehrige Teil des Abends anfangen.

Die Ausstellung als solche war gut aufgemacht mit Zeittafeln und entsprechend zeitgemäßen Ausstellungsstücken dazwischen. Repliken und Originale mischten sich in gelungener Abwechslung. Die räumliche Aufteilung war luftig mit Platz zum atmen und nicht so erdrückend vollgestopft. Wir verließen das Muesum gerade noch rechtzeitig bevor ein ganzer Pulk von Neuankömmlingen uns mit ihrer Masse erdrückt hätte.

Zum Ausklang des Abends ließen wir uns, auf Hagen’s guter Empfehlung, in einem gemütlichen irischen Pub nieder. Wir waren uns einig, dass das letzte Drittel der Ausstellung eindeutig zu christlich dargestellt wurde.

Was weniger schön ist, ist das merkwürdige Nachspiel zu meiner Fotoaktion. Wenige Tage nach dem Museumsbesuch erhielt ich von betreffender Pressereferentin eine E-Mail in der sie sich entschuldigte die Genehmigung noch nicht erteilt zu haben und um Aufklärung zum VfGH bat weil sie auf unserer Vereinsseite meinte „Tendenzen“ erkannt zu haben. Hä?

Aus der Formulierung geht eindeutig hervor, dass sich die Dame nicht wirklich die Mühe gemacht hat den Webauftritt genau anzusehen. Unser Vorsitzender den ich um Hilfe bat hat ihr eine Rückmail geschrieben auf die bisher keine Antwort erfolgte da die Dame zwischenzeitlich im Urlaub war. Wir dürfen gespannt sein wie die Geschichte ausgeht und ob am Ende doch noch einem eventueller Ringhorn-Artikel mit Bildern erscheinen kann.

Veröffentlicht 04/02/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, VfGH, Ziuêwa

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Atheisten als bessere Bürger?   Leave a comment

Ich habe heute morgen SWR 1 gelauscht. Dr. M. Schmidt-Salomon, der von den Medien betitelte Atheisten-Chef war zu Gast. Soweit ich es neben dem Arbeiten mitbekommen habe, hört sich das überwiegend gut an was der Mann so von sich gibt.Vor allem wenn es um Moral und Ethik geht. Dennoch bleibt ein Kritikpunkt der mir auch in Atheisten-Foren auffällt: alles ist immer irrsinnig christenbezogen. Wenn es keine Christen gäbe, gäbe es vermutlich auch wenige Atheisten weil dann ihr ganzes „Feindbild“ wegbrechen würde.

Vor nicht allzulanger Zeit war ich mal auf so einem Forum und was da an Müll über Asatru geschrieben wurde zeigt mir deutlich das die sich höchstens mit dem Christentum ein wenig auskennen. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Atheist zu sein (oder es zumindest zu behaupten) irgendwie derzeit chic ist. Eine Art Modeerscheinung, von der die wenigsten genug Background haben um zu wissen von was sie reden.

Aber was will ich den Leuten einen Vorwurf machen? Ich war selbst eine Zeitlang sowas ähnliches wie ein Atheist. Zumindest habe ich mich sehr bemüht auf die Art die christlichen Fesseln loszuwerden. Ich bin aber immer wieder auf den Punkt zurückgekommen, an dem ich mich gefragt habe ob wirklich alles nur blödsinniger Zufall ist. Das es Leben auf der Erde gibt? Und außer uns sonst gar nix ist? So wirklich mit inbrunst konnte ich zu der Meinung nie stehen. Tja und dann kamen meine Götter da her und haben mir sowas von eine übergezogen…  Dank den Asen und Vanen.

Ob die Atheisten da draußen oder ein Herr Dr. Schmidt-Salomon sich überhaupt bewußt sind das ihr religiöses Feindbild ziemlich zerbröselt wenn es nicht mehr ums Christentum oder um den Islam geht? Also ich finde mich in ganz vielen Aussagen die man vom Atheisten-Chef so liest wieder und das obwohl ich nicht zu deren Partei gehöre. Es ist also doch möglich Götter zu haben und gleichzeitig ein selbstbestimmtes Leben zu führen das nicht aus gut/böse oder schwarz/weiß besteht.

Veröffentlicht 02/02/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Midgard

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Stammtisch Februar auswärts!   Leave a comment

So, wir machen mutig weiter. Vielleicht findest genau DU den Weg zu uns über die weniger gebundene Atmosphäre eines Museums?

Am 04. Februar 2010 treffen wir uns diesmal nicht im Lehner’s in Pforzheim, sondern um ca. 17 Uhr am Haupteingang des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe zur Sonderausstellung „Das Königreich der Vandalen“.

Infos hier: Landesmuseum

Das Museum kostet 8 Euro Eintritt und hat am Donnerstag bis 21 Uhr geöffnet. Je nachdem wann wir raus kommen gehen wir noch eine Kleinigkeit vor Ort trinken. Zu spät soll es nicht werden, da die meisten von uns wohl am Freitag arbeiten dürfen.

LG Svear & Silberfliege

Veröffentlicht 20/01/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Midgard, Ziuêwa

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Werwolf Homepage – Eileen Wilks   Leave a comment

Meine liebe Eileen hat ein kleines Fehlerchen in Ihrem Newsletter gemacht. Ich bin die nette Lady aus Deutschland aber die Lupi-Seite findet Ihr nicht hier sondern unter:

Toltoi.Wordpress.com

Veröffentlicht 15/01/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Midgard, Wolf Shadow

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07. Hartung 2010   Leave a comment

In kleiner Runde unterhielten wir uns über die derzeitige Forenlandschaft, vor allem auch über’s PanPagan in dem alle Anwesenden angemeldet sind. Ausgiebig diskutierten wir darüber wie wichtig Quellenangaben sind wenn man irgendwo Dinge behauptet. Es war uns völlig unverständlich wie manche Menschen eifrig behaupten können das Quellen sowieso nicht wichtig sind weil ja alles subjektive Wahrnehmung sei. Was spricht den gegen ein solides Fundament das man dann zur Diskussion stellt?

Bei einem Glas heißen Wintertee entstand die Idee den nächsten Stammtisch auswärts zu veranstalten. Da in Karlsruhe noch bis Ende Februar die Ausstellung „Das Königreich der Vandalen“ zu sehen ist haben wir beschlossen uns dort zu treffen.

Veröffentlicht 07/01/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Ziuêwa

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Stammtisch-Termine 2010   Leave a comment

Ein schönes und gesundes Neues Jahr 2010!

Auch in diesem Jahr treffen wir uns (bis auf eine Ausnahme im Juni, wegen Feiertag) immer am 1sten Donnerstg eines Monats um 19 Uhr in Lehner’s Wirtshaus in Pforzheim, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Wenn Wetter und Temperaturen es zulassen im Biergarten, sonst drinnen in der gemütlichen Stube.

Die Termine zum Vormerken in Eurem Kalender:
07. Januar, 04. Februar, 04. März, 01. April (kein Scherz ), 06. Mai, 10. Juni, 01. Juli, 05. August, 02. September, 07. Oktober, 04. November und 02. Dezember

Wir danken denen die schon da waren und würden uns freuen neue Menschen zahlreich begrüßen zu dürfen.

Svear und Silberfliege

Veröffentlicht 01/01/2010 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Midgard, Ziuêwa

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03. Julmond 2009   Leave a comment

Diesmal war die Runde sehr überschaubar. Vielleicht lag es am Dezemberstreß, dem sich leider auch so mancher Heide nicht entziehen kann. Schließlich ist dies auch für uns eine Zeit in der Familie und Rückschau auf das vergangene Jahr eine wichtige Rolle spielen.

Bei, wie üblich, guter Verpflegung und einem kleinen Julgeschenk, drehten sich die Gespräche vorwiegend um die Familie und allgemeinen Smalltalk.

Meine Schwester schrieb diesmal für unser Stammtisch-Gästebuch selbst ein schönes Gedicht.

Svear

Veröffentlicht 03/12/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Midgard, Ziuêwa

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VfGH Foto Wettbewerb   Leave a comment

Unter diesem Link hier könnt Ihr an einem Fotowettbewerb unter dem Motto „Licht in den dunkelsten Nächten“ teilnehmen. Es winken attraktive Preise:

1. Preis:
a) Das Heilige Fest von Fritz Steinbock (Autor) im Ledereinschlag mit punzierter Irminsul
oder
b) Die germanische Blutsbrüderschaft: Ein typologischer und völkerkundlicher Vergleich von Leopold Hellmuth (Autor)

2. Preis:
a) Dänisches Heidentum von Gudmund Schütte (Autor)
oder
b) Das Seidhr Handbuch: Eine Einführung von Hans Stucken (Autor)
oder
c) Am Anfang war die Kuh: Kurze Geschichten von Göttern und Menschen von Fritz Steinbock (Autor)
oder
d) 15,00 Euro Amazon Gutschein

3. Preis:
a) Das Seidhr Handbuch: Eine Einführung von Hans Stucken (Autor)
oder
b) Am Anfang war die Kuh: Kurze Geschichten von Göttern und Menschen von Fritz Steinbock (Autor)
oder
c) 15,00 Euro Amazon Gutschein

4. – 6. Preis:
Jahresabo 2010 Ringhorn (4 Ausgaben)

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen auf der VfGH-Webseite (s. oben).

Veröffentlicht 23/11/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Buch, Midgard, VfGH

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05. Nebelung 2009   Leave a comment

Hallo alle Miteinander !

Jetzt könnte ich mich in ungeahnte Höhen schwingen, von tiefschürfenden Gesprächen und erleuchtenden Erkenntnissen phillosophieren. Doch für mich ist der Glaube etwas so natürliches wie die Wolken am Himmel. Somit empfinde ich den Stammtisch als ein wohliges beisammensein Gleichgesinnter, das mir bisher sehr gut gefallen hat und gerne auch noch ein paar Gesichter mehr vertragen könnte…

Ich freue mich auf das nächste mal,
Eure Silberfliege

Veröffentlicht 05/11/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Ziuêwa

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Herbstfest in Bilskirnir   3 comments

Dieses Herbstfest war etwas ganz besonderes für mich. Zum einen weil ich genau vor einem Jahr zum ersten mal an einem VfGH-Herdfest teilgenommen habe und zum anderen weil es mein bisher intensivstes Ritual war.

Sehr bedauert habe ich das meine Schwester nicht dabei war. Naja es war sowieso etwas chaotisch diesmal. Nach der Arbeit Freitags los. Das Navi meinte zweimal es wäre besser Umweg zu fahren und so wurde es letztendlich fast 23 Uhr bis ich ankam. Dafür haben wir dann aber noch einen lustigen Abend mit Gitarre und Gesang gehabt. Ylva hat wie immer köstlich gekocht und so bekam ich auch noch zu später Stunde was leckeres in den knurrenden Magen.

Der Samstag war klasse! Das Wetter absolut bombenscharf, das Ritual stimmungsvoll und auch Kuchen bzw. Abendessen ohne offene Wünsche. Aber eins nach dem anderen: Nach spätem Frühstück saßen wir an der geschützten und sonnendurchfluteten Rückseite des Wanderheims in dem wir unser Wochenendzuhause hatten. Gut gelaunt und entspannt haben wir den frühen Nachmittag genossen. Ylva flocht den Herbstkranz für unser Ritual und ich habe ein wenig beim Finish mitgeholfen.

Das Timing zwischen Kaffe/Kuchen und Ritual hätte etwas besser sein können. Nun ja, einige Teilnehmer waren eben etwas später angereist. Letztendlich standen wir aber doch vertieft im Kreis um unseren wirklich schönen Herbstaltar. Vielleicht habe ich das Ritual diesmal so intensiv erlebt weil ich die Reda gehalten habe. Man ist immer tiefer drin wenn man selbst auch etwas beiträgt. Volker hat das Ritual geleitet und drei Kinder sorgten dafür das es zwischendurch was zum schmunzeln gab. Ich habe es mir in der dritten Sumbelrunde nicht nehmen lassen unter anderem bei den Göttern für ein wenig Unterstützung für unseren Stammtisch in Pforzheim zu bitten.

Als Ausklang und zum Aufwärmen (es war doch etwas frisch geworden) zogen wir uns ins Haus zurück während ein paar Kältemutige leckere Thüringer Bratwürste für uns grillten. Sehr schön war auch, dass Haimo (unser derzeitiger Vereinsvorsitzende) nebst Frowe und Hund es doch noch zeitlich schafften uns besuchen zu kommen. Leider mußte ich gegen 22:30 Uhr schon wieder los da mein Mann und ich Sonntags noch auf die IAA wollten.

Auf der Heimfahrt hatte ich ein ziemlich emotionalen Ritual-Flashback. Ich war sehr aufgewühlt aber das ist eine zu private Geschichte für die Öffentlichkeit. Ich will nur sagen das Rituale einen ganz schön mitnehmen können. Wenn Ihr das auch mal erleben wollt dann meldet Euch bei einem VfGH-Herd als Gäste.

Doppelter Herbstkranz

Doppelter Herbstkranz

Veröffentlicht 19/10/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Bilskirnir, VfGH, Ziuêwa

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Chronik der Unsterblichen – Die Blutgräfin   Leave a comment

Wolfgang Hohlbein
Ullstein-Verlag
ISBN 978-3-548-26156-0

Habe vorgestern den sechsten Roman der Serie „Die Blutgräfin“ von Wolfgang Hohlbein gelesen. So sehr mir Andrej Delany und Abu Dun auch ans Herz gewachsen sind, mir fällt schon seit mindestens zwei Büchern auf wie statisch die Charaktere, vor allem Delany, plötzlich bleiben. Von immer stärkeren Wesen wird mithilfe des Vampyre-inside die Seele aufgesogen, aber von all den über ein ganzens Buch beschriebenen besonderen Eigenschaften geht scheinbar nichts als immer noch mehr dunkle Essenz auf Andrej über. 

Es wird in jedem Buch mehrfach auf’s Neue beschrieben das Andrej glaubt beim nächsten mal den Vampyr in sich beim nächsten freilassen nicht mehr bezwingen zu können. Gähn, das wird irgendwie langweilig mit der Zeit. Ich weis nicht ob ich mir weitere Bände überhaupt noch zulegen soll. Wie gesagt, ich mag die beiden Hauptdarsteller sehr, und auch die Storys sind soweit ansprechend geschrieben aber …

Weis irgendwer da draußen in der WordPress Landschaft jemand ob das mit weiteren Bänden so statisch bleibt oder ob Andrej sich auch charakterlich und von den Fähigkeiten her nochmal weiterentwickelt?

Veröffentlicht 04/10/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Buch

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01. Gilbhard 2009   Leave a comment

So, der erste Stammtisch ist rum. Wir hatten eine schöne Runde mit nettem Smaltalk und später noch interessanter Diskussion. Welche Visionen haben wir von Hel und dem christlich verdorbenen Bild der Hölle? Welchen Bezug haben wir zu den Göttinen und wie ausgeprägt ist die Dualität im Bezug auf Götterpaare?

Alles in Allem ein gelungener Abend in kleiner Runde und bei guter Verpflegung. Wie heißt ein altes deutsches Sprichwort: Aller Anfang ist schwer. Ich bin überzeugt davon das unser Stammtisch mit Sicherheit noch wachsen wird. Wir bedanken uns bei unseren beiden Gästen und hoffen auf ein Wiedersehen am 05. November 2009.

Veröffentlicht 01/10/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Ziuêwa

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Asatru Stammtisch Pforzheim   1 comment

Hier im Schwabenländle sind die Asentreuen scheinbar sehr individuelle Einzelgänger. Schließt das auch aus, sich mit Gleichgesinnten zu treffen? Wir hoffen nicht und rufen Euch zur regen Teilnahme auf! Ab Oktober 2009, immer am 1sten Donnerstag im Monat, wollen wir eine Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bieten.

  • VfGH Stammtisch „Ziuêwa“
  • Wann: Donnerstag 01. Oktober 2009 ab 19 Uhr
  • Wo: Lehner’s Wirtshaus, Pforzheim
  • Wer: Asentreue, Freunde und Förderer des germanischen Heidentums

Das Gasthaus ist in Pforzheim exzellent mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 5 Gehminuten vom Bahnhof und Busbahnhof entfernt. Auch für ausreichende Parkpkätze ist mit einem Parkhaus in unmittelbarer Nähe gesorgt. Wenn das Wetter mitmacht, können wir in schöner Kulisse draußen unter Bäumen sitzen.

Man muß selbstverständlich nicht Mitglied beim Verein für germanisches Heidentzum sein um bei dieser Gelegenheit nett miteinander zu plaudern. Ganz herzlich eingeladen sind auch die Celtoi unter Euch. Schließlich laufen hier in Süddeutschland die Pfade beider Religionen eng nebeneinander her. Was wäre da naheliegender als sich die Wege auch gelegentlich kreuzen zu lassen? Auf gute Zusammenkunft und hoffentlich zahlreiches Erscheinen.

Svear und Silberfliege

Veröffentlicht 01/09/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Asentreu, Ziuêwa

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Die Pest im Mittelalter   Leave a comment

Vor einiger Zeit war ich auf einem Mittelalterfest, bei dem es am Abend auch einen Pestumzug gab. Am Ende standen wir an einer Bühne auf dem ein Sprecher eindringlich und ernst erläuterte das die Pest damals im 14ten Jahrhundert nicht so vergnüglich war wie der Umzug eben:

Zu Millionen starben die Leute. Trotzdem hätten Sie das Feiern und Lachen nicht verlernt. Im Gegenteil. Sie hätten jede Sekunde bewußt gelebt da keiner wußte ob er morgen noch am Leben ist. Keiner könne sich heute noch vorstellen welche Katastrophe es damals war wenn beispielsweise der Müller starb. Das konnte ein ganzes Dorf auslöschen da man nicht einfach Mehl für das tägliche Brot woanders kaufen konnte.

Wir sollten diese Überlebenden ehren denn es sind unsere Ahnen ohne die es uns nicht gäbe. Heute würden die meisten vergessen das es auch noch was anderes als Arbeit und Streß gäbe – das Leben selbst. Wir sollten wieder lernen zu feiern und das Leben zu genießen.
Jede Minute könnte unsere letzte sein denn niemand ist unsterblich, noch nichteinmal die Götter…..

Veröffentlicht 26/08/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Ahnen, Artikel, Midgard

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Parteiprogramme   Leave a comment

Ich könnte mich scheckig lachen. Gerade kommt ein Fernsehbericht darüber wie unverständlich die Programmhefte der Parteien sind. Unverständliche Wortmonster in Endlossätzen auf viel gutem Papier gedruckt. Man hätte einiges für den hoch gehaltenen Umweltschutz tun können, wenn man sich den Druck gespart hätte. Unter dem Strich kann man sowieso nur versuchen das geringste Übel zu wählen.

Veröffentlicht 13/08/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Midgard

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Kenning   Leave a comment

Kenninge sind dem Grund nach sinnbildliche, bisweilen antiquiert klingende, Umschreibungen von Wörtern. Die Bildung erfolgt durch Zusammenfügen eines Grundwortes mit einem Bestimmungswort.

Zunächst nimmt man ein nur bedingt zutreffendes Grundwort. Die vergleichbaren Attribute sollten jedoch einigermaßen stimmen. Will ich also ein Kenning für Milch gestalten, sollte ich ein Grundwort nehmen das auch eine Flüssigkeit beschreibt. Im Beispiel könnte das dann Saft sein.

Das Bestimmungswort leitet die Gedanken wieder zielgerichtet auf das was mit dem Kenning umschrieben werden soll. Hier nehme ich die Kuh als Gedankenseil.

Heraus kommt beim Beispiel das Kenning Kuhsaft für Milch.

Kenninge können auch aus mehrgliedrigen Einzelwörtern zusammengesetzt sein. Das fertige Wort muß im Kopf Assoziationen dessen hervorrufen was damit umschrieben werden soll.

Ich kenne von meiner Oma auch noch den schönen Begriff Gänsewein für Wasser. Habt Ihr noch weitere Begriffe (die nicht schon in Wikipedia stehen)?

Veröffentlicht 12/08/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Midgard

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Stabreim   Leave a comment

Ein Stabreim besteht immer aus dem Anvers, Zäsur und Abvers. Muster aus dem Hildebrandslied: Hildebrand und Hadubrand, zwischen Heeren zweien.

Der Anvers ist der erste Teil des Reims. Er hat immer ein oder zwei Stäbe, nicht mehr! Ein Stab ist meist ein Konsonant (im Muster das H), er kann aber auch mit mit Konsonantenlauten gebildet werden. Hier hört sich der Buchstabe nur bei der Aussprache gleich an wie z. B. ph/f oder k/c. Eine weitere Form ist der Vokalstabreim, bei dem die Vokale (a, e, i, o, u) den Stab bilden und innerhalb des Reims austauschbar sind.

Zäsur ist die Sprechpause zwischen dem Anvers und dem Abvers. Meist Trennung der beiden Teile durch ein Komma.

Als Abschluß folgt der Abvers. Er kennzeichnet sich durch einen Stab dem ein weiteres betontes Wort folgt. Die Abfolge Stab/betontes Wort ist dabei nicht umkehrbar!

Stabreime können sehr kurz gehalten werden, es sind aber auch sehr lange Varianten, eventuell noch kombiniert mit Kenningen, möglich. Dabei besteht mMn jedoch die Gefahr das der Stabreim nicht mehr als solcher zu erkennen ist und seinen eigentlichen Charme verliert. Bei der Bildung von Stabreimen den Abvers vielleicht erst mal „richtigrum“ schreiben und dann verdrehen. Es hilft, sich an Jedimeister Yoda aus Krieg der Sterne zu erinnern. Der hat ähnlich verkehrt gesprochen.

Veröffentlicht 11/08/2009 von akismet-9bfd3debe2a4a61985bcef6f84675371 in Midgard

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