Aus der Idee heraus meine Buchanalysen hier im Blog systematisch aufzubauen wollte ich mir mal “kurz” ein paar Infos holen. Denkste! Ich mußte feststellen, daß ich erst nach einigem Ausprobieren von Suchbegriffen einigermaßen brauchbare Ergebnisse bekam.
Die meisten Privatleute die Unterhaltungsliteratur kommentieren, verstehen unter eine Rezension scheinbar nur eine erweiterte Wiedergabe des Handlungsablaufes oder noch schlimmer, lediglich das Abtippen des Klapptextes mit zwei halben Sätzen der eigenen Meinung. Bei einer Rezension geht es jedoch, im Gegensatz zum immer positiv formulierten Verlagstext, auch darum eventuell negative Seiten eines Buches zu erwähnen.
Selbstverständlich kommt dabei immer nur die persönliche Meinung des Rezensenten zum Tragen. Eine universell gültige Bewertung der sich jeder anzuschließen hat ist utopisch. Jede Beschreibung ist gewollt subjektiv, das geht rein logisch auch nicht anders. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Ich habe auch nicht vor, aus jedem Belletristikbuch eine wissenschaftliche Abhandlung zu machen, da ginge mir der Spaß verloren. Mit System gegliedert darf es aber schon sein und so habe ich nachfolgend vereinfacht die Elemente einer gekonnten Rezension aufgeführt.
- Titel und ggf. Untertitel Autor
- Verlag
- ISBN
- Optische Gestaltung des Buches
- Beurteilende Inhaltsangabe (Handlung, Protagonisten, Orte)
- Fazit als kurz begründete abschließende Stellungnahme
- Stichworte (Zielgruppe, Genre)
Beim Handlungsfaden kann ich nichts versprechen. Es gibt dazu meist im Internet über den Weg von Suchmaschinen problemlos ausführliche Beschreibungen anderer Leser die über die Eingabe eines Buchtitels mit AutorIn zu finden sind. Ich gehe mal von mir aus und behaupte, daß der geneigte Leser sich nicht mit der Darstellung eines Buches auf nur einer Webseite begnügen wird.
Wer sich weiter für das Thema interessiert sollte in einer Suchmaschine die Begriffe “wie schreibt rezension” eingeben. Du Ergebnisse beziehen sich allerdings eher auf wissenschaftliche Werke. Ach und übrigens, es heißt nicht Rezession, was sich in dem Zusammenhang als Begriff fälschlicherweise auch oft findet.